Einrichtungen/Überblick/Erziehungsstellen

Erziehungsstellen

In unseren heilpädagogischen Erziehungsstellen werden maximal zwei Kinder und Jugendliche in einer bestehenden Familie untergebracht. Dabei ist ein Elternteil als Mitarbeiter des Albert-Schweitzer-Familienwerks als pädagogische Fachkraft, wie z.B. SozialpädagogIn oder ErzieherIn, beschäftigt. Der Partner geht einer Tätigkeit außerhalb der Familie nach.

Diese Form der Unterbringung gibt den aufgenommenen Kindern Geborgenheit, ein intensives Beziehungsangebot und einen klaren Rahmen. In diesem familiären Umfeld ist es möglich, intensiv auf die Schwierigkeiten der Kinder einzugehen und ihnen individuelle Hilfestellungen zu geben. Die Kinder und Jugendlichen haben in der Regel ein eigenes Zimmer. Schulen und Ausbildungsplätze etc. befinden sich in erreichbarer Nähe.

Die ErziehungsstellenleiterInnen werden bei der Ausübung ihrer anspruchsvollen Aufgabe von einem psychologischen Fachdienst sowie von Entlastungsdiensten unterstützt. Regelmäßige Teambesprechungen, Supervision und Fortbildungen sind auch in dieser Form der Fremdunterbringung unabdingbares "Handwerkszeug" und sichern die hohe Professionalität der pädagogischen Arbeit. Die Erziehungsstelle versteht sich als eine Heimaußenstelle im Rahmen eines differenzierten Angebotes der Heimpädagogik.

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk hat in Bayern zwei Standorte für Erziehungsstellen: im Raum Nürnberg und im Raum Aschaffenburg/Würzburg.

Konzept

Ziel ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben, sich auf Kontakt in der Familiengruppe mit den kontinuierlichen und familiennahen Beziehungen einzulassen. Diese Form der Betreuung ist bei manchen Jugendlichen die letzte Möglichkeit, (wieder) Einfluss auf ihre Entwicklung nehmen zu können. Sie sind zum Teil in Heimgruppen nicht mehr erreichbar.
Das detaillierte Konzept können Sie hier einsehen (pdf 480kb) und hier bestellen.