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Zentrales
Charakteristikum bei den heilpädagogischen Erziehungsstellen ist
die Erziehung und Therapie von Kindern und Jugendlichen in einer Familie, die nach §34
und §35a sowie §42 des SGB untergebracht werden. Dabei ist ein Elternteil als Mitarbeiter des Albert-Schweitzer-Familienwerks
als pädagogische Fachkraft, wie z.B. SozialpädagogIn oder ErzieherIn,
beschäftigt. Der Partner geht einer Tätigkeit außerhalb
der Familie nach.
Die Erziehungsstelle versteht sich als eine Heimaußenstelle im Rahmen
eines differenzierten Angebotes der Heimpädagogik. Je Erziehungsstelle
werden maximal zwei, in Ausnahmefällen drei Kinder oder Jugendliche
aufgenommen.
Die Erziehungsstellenleiterinnen werden bei der Ausübung ihrer anspruchsvollen
Aufgabe von einem psychologischen Fachdienst sowie von Entlastungsdiensten
unterstützt. Regelmäßige Teambesprechungen, Supervision
und Fortbildungen sind auch in dieser Form der Fremdunterbringung unabdingbares
"Handwerkszeug". Bei der Angehörigenarbeit werden die Mitarbeiter
von dem psychologischen Fachdienst unterstützt und je nach Indikation
auch begleitet.
Diese Form der Unterbringung bietet den aufgenommenen Kindern einen überschaubaren
Rahmen, Geborgenheit und ein intensives Beziehungsangebot. Im Rahmen eines
familiären Umfelds ist es möglich, intensiv auf die Schwierigkeiten
der Kinder einzugehen und ihnen individuelle Hilfestellungen zu geben.
Dabei ist gleichzeitig eine hohe Professionalität gewährleistet.
Das Albert-Schweitzer-Familienwerk hat in Bayern zwei Standorte an denen
Erziehungsstellen angeboten werden. Der eine Standort ist der Raum Nürnberg,
der andere der Raum Aschaffenburg/Würzburg. Von unseren Hauptstellen
in Nürnberg und Dammbach sind die Erziehungsstellen mit dem Auto
spätestens nach einer Stunde Fahrzeit erreichbar. Dies dient der
gegenseitigen Unterstützung, ermöglicht Teamarbeit und erleichtert die fachliche
Betreuung.
Die Familien bewohnen ein Haus oder eine geräumige Wohnung. Die Kinder
und Jugendlichen habe in der Regel ein eigenes Zimmer. Schulen, Ausbildungsplätze
etc. befinden sich in erreichbarer Nähe.
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Bereichsleitung Mittelfranken
Hans-Georg Schenker
(Dipl. Sozialpäd.)
Löffelholzstr. 20
90441 Nürnberg
Tel.: 0911/498001
E-Mail:
H-G.Schenker @Albert-Schweitzer.org
Bereichsleitung Unterfranken
Michaela Klingmann (Dipl. Sozialpädagogin)
Neben der großen Metzgergasse 7
63739 Aschaffenburg
Tel.: 06021/4427895
E-Mail: Michaela.Klingmann@Albert-Schweitzer.org
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Konzept
Ziel
ist es, den Kindern und Jugendlichen eine Chance zu geben, sich auf Kontakt
in der Familiengruppe mit den kontinuierlichen und familiennahen Beziehungen
einzulassen. Diese Form der Betreuung ist bei manchen Jugendlichen die
letzte Möglichkeit, (wieder) Einfluss auf ihre Entwicklung nehmen zu können.
Sie sind zum Teil in Heimgruppen nicht mehr erreichbar.
Das detaillierte Konzept und eine Anfahrtsbeschreibung können Sie
hier
einsehen (pdf 480kb) und hier
bestellen.
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