Insel Ruden
 

Insel Ruden

- Clearing
- Zwei bis acht Wochen Intensivbetreuung
- 2 Plätze für Jugendliche
- "eins zu eins Betreuung"

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Presseartikel

Gemeinsame Projekte

 

Diese Maßnahme ist durch die enge Kooperation mit dem Albert-Schweitzer-Familienwerk in Mecklenburg-Vorpommern möglich. Die Insel Ruden liegt in der Ostsee in der Nähe von Wolgast. Sie wird lediglich von einem Naturschutzbeauftragten bewohnt. Auf der Insel steht ein Nur-Dach-Haus zur Verfügung mit Plätzen für 2 Jugendliche mit jeweils einem Betreuer.
Die Eins-zu-eins-Betreuung bietet sich an für Jugendliche ab 14 Jahren, die sich in ihrer bisherigen Umgebung (Familie, Gruppe, Heim) nicht mehr zurechtfinden und eine Orientierungsphase brauchen (Clearing). Der Aufenthalt kann von wenigen Tagen bis zu 2 Monaten dauern. Die Betreuung bietet die Möglichkeit eines intensiven Beziehungsangebots in einer reizarmen Umgebung, so dass der Jugendliche einer Auseinandersetzung mit seinen Schwierigkeiten nicht ausweichen kann.
Ziele sind in erster Linie die Entwicklung einer kritischen Distanz zum eigenen Verhalten sowie die Entwicklung von Zukunftsperspektiven. Angestrebt wird, dass die BetreuerIn, eine pädagogische Fachkraft, weiterhin den Kontakt zu dem Jugendlichen aufrecht erhält. Falls eine intensive Nach- bzw. Weiterbetreuung erforderlich ist, kann dies dadurch gewährleistet werden, dass die BetreuerIn gemeinsam mit dem Jugendlichen eine Wohnung bewohnt und eine professionelle Begleitung sicher stellt.
Zu den Möglichkeiten einer Intensivbetreuung auf der Insel Ruden liegt ein gesondertes Konzept des Albert-Schweitzer-Familienwerks Mecklenburg-Vorpommern vor. Sie kann über die Geschäftsstelle bezogen werden.

Anschrift:
Insel Ruden
Hans-Georg Schenker
(Dipl. Sozialpädagoge), Aufnahmeanfragen
Löffelholzstr. 20
90441 Nürnberg
Tel.: 0911/498001;
E-Mail:
H-G.Schenker@Albert-Schweitzer.org

 

 

 

 

 


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Photos

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Haus Ruden
Jugendlicher
Eingangstor
 

Küche auf Ruden

 

Schiff im Hafen

alter Anker

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aus dem Usedom Kurier:
 
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Inselprojekt betreut gestrandete Jugendliche auf dem Ruden
 

In der Einsamkeit des Ruden, einer kleinen Insel in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern, sollen sich schwer Verhaltensgestörte Jugendliche wieder zu sich selbst und einen Weg ins Leben finden.

Und das funktioniert so: Nach einer kurzen Kennenlern-Phase verbringt der völlig aus der Bahn geworfene Jugendliche mit seinem Betreuer mehrere Wochen in der Abgeschiedenheit des Rudens.

Kein Fernsehen - nur der Blick aufs Mehr. Zweimal in der Woche legt das Versorgungsschiff an, und das Notstromaggregat sorgt für Energie. Mit diesem radikalen Schnitt sollen die Jugendlichen wieder fähig werden, sich in die Gesellschaft einzugliedern. Dieses Projekt steht in der Trägerschaft des Albert-Schweitzer- Familienwerkes Mecklenburg-

Vorpommern und setzt damit eine Einrichtung des Familienwerks Sachsen-Anhalt fort. Diese ebneten damit schon zehn jungen Menschen den Weg ins Leben. diese Kinder haben bereits eine lange Karriere in etlichen Keimen und anderen Erziehungseinrichtungen hinter sich. Es ist ihre letzte Chance, sonst müssen sie in eine geschlossene Einrichtung.
Auch Martin (Name zum Schutz des Kindes geändert) ist einer dieser Jungen. Bisher sind alle Versuche gescheitert, ihn wieder "gesellschaftsfähig " zu machen. "Total langweilig" waren seine ersten Worte. Sich nach einigen Tagen änderte sich das. Er fand Gefallen daran, sich um die Schafe und Katzen zu kümmern, Wege zu befestigen und was es sonst noch so alles auf dem Eiland zu tun gibt.

Inselhaus auf dem Ruden
Hier gibt es nur eine Regel zwischen Betreuer und Jugendlichem: "Ein Mann - ein Wort". Was morgens besprochen wurde. ist auch einzuhalten. Am Anfang hat das noch nicht so gut funktioniert. Aber jetzt teilen sich die beiden ihren Zwei-Männer-Haushalt in puncto Abwaschen, Saubermachen und Kochen. Doch das funktioniert nur in der Abgeschiedenheit des Rudens, weil man nicht weglaufen kann und sich arrangieren muss.

Martin hat nach seinem Aufenthalt gute Chancen für seinen Lebensweg.

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