Das Albert-Schweitzer-Familienwerk bietet im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen, Starnberg und Aschaffenburg Schulsozialarbeit an. Schulsozialarbeit verstehen wir als Förderung und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, deren Eltern und der Lehrerschaft im Lebensraum Schule.
Schulsozialarbeit ist gesellschaftlich notwendig und wird zunehmend auch politisch mehr gefordert und unterstützt. Sie begünstigt, in Kooperation mit der Schule, die individuelle und soziale Entwicklung der Schüler. Durch situationsorientierte und interessensbezogene Angebote der Fachkräfte entfalten Schüler ihre Fähigkeiten, erfahren Anerkennung und lernen, soziale Prozesse zu gestalten.
Lehrkräfte werden durch Schulsozialarbeit in ihrer pädagogischen Arbeit unterstützt. Der Einsatz von Sozialpädagogen, beispielsweise zur Lösung von konflikthaften Situationen in einer Klasse, entlastet die Lehrerschaft und ermöglicht es ihnen, sich auf ihre Kernaufgabe zu konzentrieren.
Eltern können sich bei Erziehungs- und Wertefragen im Rahmen von Beratungsgesprächen und Veranstaltungen Hilfe holen. Schulsozialarbeit wird für alle Schüler auf allen Stufen der Schulen präventiv tätig, sie berät und unterstützt dabei konkret gefährdete
Kinder und Jugendliche und deren Umfeld. Im Rahmen der Schulsozialarbeit am Ganztagszweig mit ganzheitlicher Förderung des Hanns-Seidel-Gymnasiums in Hösbach sind unsere Sozialpädagoginnen in den Tagesablauf integriert. Sie unterbreiten den Schülern Freizeitangebote, sorgen für eine erholsame Atmosphäre in der Mittagspause und sind insbesondere im Bereich des Sozialen Lernens tätig.
Insgesamt trägt Schulsozialarbeit durch die Unterstützung bei der Bewältigung von Problemen und Krisensituationen dazu bei, positive Lebensbedingungen zu schaffen und das soziale Klima an der Schule zu fördern.
Die Kooperation zwischen Schulsozialarbeit und Schule erfolgt gleichberechtigt und partnerschaftlich.
Betreuungsformen an Schulen
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Im Rahmen der ganztägigen Betreuung an Schulen des Freistaates Bayern bietet das Albert-Schweitzer-Familienwerk in den Landkreisen Aschaffenburg, Starnberg und Bad Tölz-Wolfratshausen folgende Betreuungsformen an: Offene Ganztagsschule, Verlängerte Mittagsbetreuung sowie Gebundenen Ganztagsschule.
Die Betreuungsform der Offenen Ganztagsschule für SchülerInnen ab der 5. Klasse ist der größte Bereich der Arbeit an den Schulen. Eckpunkte des Konzeptes sind die Einnahme eines warmen Mittagessens, die sinnvolle und altersadäquate Betreuung der Schüler und die Förderung des Lernverhaltens. Wichtig ist auch die Erledigung der Hausaufgaben, bei denen die Schüler von älteren Mitschülern unterstützt werden können. Diese sorgen für eine angemessene Arbeitsatmosphäre und stehen für Fragen zur Verfügung.
Der notwendige Ausgleich zum Lernalltag geschieht durch Angebote im Bereich Spiele, beispielsweise Schach oder Brettspiele, Sportangebote wie Ballsportarten oder Klettern und kreativen Ausdrucksmöglichkeiten im künstlerischen Bereich.
Analog zur Offenen Ganztagsschule, gibt es das Angebot der Verlängerten Mittagsbetreuung, das sich an Grundschüler richtet und konzeptionell nahezu identisch aufgebaut ist.
Ein weiteres Tätigkeitsfeld ist die Betreuung von SchülerInnen in denGebundenen Ganztagsklassen der Ganztagsschulen. Unsere PädagogInnen unterstützen die Lehrkräfte bei der Betreuung der Schüler während der Mittagszeit. Sie begleiten die Schülerinnen zum Mittagessen und sorgen im Anschluss für eine adäquate Freizeitbeschäftigung bis zur Fortführung des Unterrichts.
Die Besonderheit des Albert-Schweitzer-Familienwerks im Bereich der Tätigkeiten an den Schulen liegt in der Professionalität. Alle Mitarbeiterinnen verfügen über eine pädagogische Berufsausbildung und können aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung in besonderer Weise auf die Bedürfnisse der Zielgruppen eingehen.
Konzeptionen der Schulsozailarbeit und der Betreuungsformen an den Schulen finden Sie unter Info/Kontakt