|
2010
2009
2007 - 2008
2002 - 2006
|
|
Presseveröffentlichung 03/2002 |
|
|
aus:
Münchener Merkus 12.01.2002 |
|
aus:
Süddeutsche Zeitung 20.7.2001 |
|
aus:
Nürnberger Nachrichten 05/2001 |
|
aus:
Main Echo 31.08.2000 |
|
aus:
Insel Zeitung 29.02.2000 |
|
aus:
Hand in Hand 01/2000 |
aus:
Süddeutsche Zeitung 23.06.1999 Neues Leben in einer Wohngruppe Heiner Koch stellt Konzept der Albert-Schweitzer-Kinderdorfhäuser vor |
|
|
aus
: Presseartikel 06/1999 |
|
|
|
aus
: Bad Tölzer Lokalpresse 21.06.1999 |
|
Erfahrungsaustausch beim Fachstammtisch in Benediktbeuern Waldkindergärten sollen eng vernetzt werden Heiner Koch vom Albert-Schweitzer-Familienwerk erhofft sich mehr Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Einrichtungen |
||
|
Von Ingrid Reinhardt Es gebe viele Initiativen,
die bereits kurz vor der Genehmigung stehen würden, sagte Heiner
Koch vom Albert-Schweitzer-Familienwerk. "Wir wollen uns zusammentun,
damit nicht jeder alles selber machen muss." Das Albert-Schweitzer-Familienwerk
mit Sitz in Königsdorf, dessen Geschäftsführer Koch ist,
ist Träger des Tölzer Waldkindergartens. Seit September vergangenen
Jahres ist er geöffnet, zwölf Kinder besuchen ihn. Er wurde
auf Initiative von Eltern gegründet. In Bayern gebe es immer mehr
Initiativen für Waldkindergärten, diese gelte es zu vernetzten,
sagte Koch. |
Der Tölzer
Waldkindergarten bemühe sich derzeit um die formaler Anerkennung,
sagte Koch. Sie sei notwendig, um Zuschüsse zu erlangen. Ohne diese
sei das Bestehen der Tölzer Einrichtung gefährdet. |
|
|
|
||
|
"Zwiebellook" gegen die Kälte Vier Monate Waldkindergarten: Gesund und munter in freier Natur |
||
|
|
etwa zehn Kinder,
die seitdem bei jedem Wetter vormittags mit zwei Betreuern im Wald spazieren
gehen, Schlitten fahren oder die Tierwelt entdecken.V orher treffen sich
alle zum Morgenkreis, und zwischen Spielen und Erzählen gibt`s dann
noch ein Frühstück im Freien. Zur Brotzeit wird später
ein Lagerfeuer angezündet - unter strenger Aufsicht von Elisabeth-Ulrike
Gerr und Sepp Kellner, den Betreuern und diplomierten Sozialpädagogen.
Die Kleinen sollen schließlich nicht mit Feuer, sondern mit Moos,
Holzstückchen oder Blumen spielen. |
|
|
|
|
Kinder lernen ihre Fantasie zu gebrauchen Auf Schnupperpfaden im Waldkindergarten Umweltpädagogin
Fichtner leitet Testwoche/Trägerschaft übernimmt Albert-Schweitzer-Stiftung |
|||
|
Bad Tölz/Marion
Schöll Der Vormittag im Wald ist für die Kinder ein einziges Abenteuer. Heute morgen haben die schon Gelbbauchunken in einer Pfütze entdeckt. Und da liegt ein angenagter Tannenzapfen "Vom Eichhörnchen", weiß ein Kind und zeigt nach oben in die Baumkronen. Dann stapft das Mädchen zum Lager - ein von Zweigen eingerahmter Kreis, mit Moos gepolstert, einer blauen Regenplane überdacht und mit |
zwei niedrigen Ast-Toren
versehen - und holt sich Kirschen vom Tisch, einem Baumstumpf. Es sind
nicht mehr viele da, die Drei- bis Vierjährigen haben schon einen
Wettbewserb im Kirschkern-Weitspucken hinter sich. Die Gesichter sehen
dementsprechend aus. Eine Elterninitiative hat den Waldkindergarten angeregt.
Katharina Fichtner ist selbst Mutter und Umweltpädagogin in der Wildwechsel
Naturschule. "Ich sehe bei erlebnispädagogischen Seminaren,
wie wenig Jugendliche in der Natur zu Hause sind", sagt sie. Die
Kleinen würden im Kindergartenalter ihren Bewegungsapparat und ihr
Selbstvertrauen ausbilden. "Hier lernen sie, wie man auf einen Baum
klettert und was dabei gefährlich ist." Weil es kleine Gruppen
seien, könnten die Betreuer - derzeit suchen die Eltern nach einer
Erzieherin - besser aufpassen. Die Kinder lernen auch, ihre Fantasie zu
gebrauchen: Eine seltsame Astgabel wird sofort zu einem Werkzeug umfunktioniert.
|
Schweitzer-Stiftung
Bayern übernehmen, die auch die Anschubfinanzierung zugesagthat.
Gefördert werden Waldkindergärten nur wenn die öffentlich
anerkannt sind. "Wir streben das an", sagt Fichtner. Dafür
sei ein fester Ausweichraum für Schlechtwetter nötig. Die Elterninitiative
hat einen Raum im Evangelischen Gemeindezentrum Tölz in Aussicht,
braucht aber dazu den Segen der Gemeinde.Geschäftsführender
Beamter Klaus Pelikan sieht jedoch keinen Bedarf für einen weiteren
Kindergarten. "Wir haben nichts dagegen, wollen aber auch keine Kosten
übernehmen." |
|
|
|
|
Glückwünsche
für "Sternstundenhaus" auf der Ludwigshöhe |
|||
|
Dort wo früher Nürnberger Sonntagsausflügler Kuchen und die schöne Aussicht genossen haben, wohnt jetzt eine Familie des Albert-Schweitzer-Familienwerks. Gestern wurde das "Albert-Schweitzer-Sternstundenhaus" im ehemaligen Waldcafe auf der Rückersdorfer Ludwigshöhe offiziell eröffnet. In dem komplett restaurierten und umgestalteten Gebäude, das nach wie vor rundum von Wald umgeben ist, wohnen derzeit vier Kinder im Alter von zwei bis acht Jahren (am 10. Mai kommt noch ein Siebenjähriger dazu) die in ihren eigenen Familien mehr Leid als Wohl erfahren haben und deswegen dort nicht länger aufwachsen sollen. Betreut werden sie von einem "Hauselternpaar", das selbst in dem Heim wohnt, sowie von weiteren Erziehern, Kunst-, Musik- und Reittherapeuten und einem Psychologen, die regelmäßig vor Ort sind. Konzipiert ist das Haus für maximal neun Kinder und Jugendliche. "Rückersdorf als einer exklusiven Wohngemeinde steht es gut an, sich die Nöte anderer zu eigen zu machen", sagte Bürgermeister Werner Pleyer bei der Eröffnungsfeier. Er glaube sagen zu |
|
frühere Waldcafe ermöglichte und finanziell förderte. Erworben hatte die ehemalige Ausflugsgaststätte einst dessen Vater Karl Diehl. Das Gebäude war zuletzt etliche Jahre leer gestanden und fast zur Ruine verfallen, bis Heiner Koch, der Geschäftsführer des Albert-Schweitzer-Familienwerks Bayern mit dem Anliegen an die Diehl-Brüder herantrat, dort ein Familienheim einzurichten. "Herr Koch hat mich wirklich überzeugt", sagte Werner Diehl bei der Eröffnung, "ich wünsche dem Haus auch im Namen meiner Familie, viel Erfolg und Gottes reichen Segen". Eine weiterer großer Finanzierungsbeitrag kam von der "Sternstunden"-Benefizaktion des Bayerischen Rundfunks, weswegen das Haus auch "Sternstundenhaus" getauft wurde. Neben dem Spender dankte Albert-Schweitzer-Geschäftsführer Heiner Koch in besonderer Weise dem Rückersdorfer Bürgermeister: "Herr Pleyer hat uns sehr unterstützt, was wir auch brauchten, denn aus der Bevölkerung gab es durchaus Gegenwind". Dass hier eine "Räuberhöhle" entstehe, wie wohl manche Bürger befürchteten. (...) F. Moritz |
|
|
|
|
Die
Kinder sollen später im Leben einmal
ihren Mann stehen |
|||
|
Dammbach-Krausenbach.
Der 13-jährige Thomas und die 15-jährige Tina sind Geschwister. Beide haben ihr eigenes etwa 25 Quadratmeter großes Zimmer bereits bezogen, das sie ganz nach ihren eigenen Vorstellungen einrichten und gestalten konnten. "Jeder Raum hat von der Baustruktur her seine eigenen Individualität", sagt Yvette Seiny. Außerdem gibt es den Hobbyraum, wo man Fernsehen schauen oder Nintendo spielen kann, und eine große Küche, in der die |
Kinder auch mal selber kochen. Das Haus bietet insgesamt Platz für 6 bis 7 Kinder. Ziel ist es, das Haus bis Jahresende vollständig zu belegen. Drei-Generationen-Haus Jugendamt
finanziert |
Ausgaben für die Kinder. "Es muss entsprechend gewirtschaftet werden", sagt Yvette Sveny. "Das Jugendamt kennt unser Konzept, die haben es sich auch angesehen." Auch die Sponsoren, überwiegend Privatpersonen, durch deren Unterstützung die Renovierung und Möblierung des Hauses erst möglich wurde, waren von der Idee des Albert-Schweitzer-Verbandes überzeugt. "Ein Sponsor hat das Projekt gekauft und angeboten, mit dem Ziel eine Einrichtung für Kinder darin unterzubringen. Verschiedene Vereine haben sich beworben und ihr Konzept vorgestellt. Der Albert-Schweitzer-Verband hat ihm am besten zugesagt." Das Albert-Schweitzer-Familienwerk
ist ein paritätischer Verband. " In Bayern ist das Werk noch
im Aufbau", sagt Hausmutter Sveny. "Wir sind das erste Kinderdorf-Haus.
Aber wir versuchen mit anderen Vereinen zusammenzuarbeiten." (....) |
|
|
|
|
Inselprojekt
betreut gestrandete Jugendliche auf dem Ruden
|
|||
|
In der Einsamkeit des Ruden, einer kleinen Insel in der Ostsee vor Mecklenburg-Vorpommern, sollen sich schwer Verhaltensgestörte Jugendliche wieder zu sich selbst und einen Weg ins Leben finden. Und das funktioniert so: Nach einer kurzen Kennenlern-Phase verbringt der völlig aus der Bahn geworfene Jugendliche mit seinem Betreuer mehrere Wochen in der Abgeschiedenheit des Rudens. Kein Fernsehen - nur der Blick aufs Mehr. Zweimal in der Woche legt das Versorgungsschiff an, und das Notstromaggregat sorgt für Energie. Mit diesem radikalen Schnitt sollen die Jugendlichen wieder fähig werden, sich in die Gesellschaft einzugliedern. |
Dieses
Projekt steht in der Trägerschaft des Albert-Schweitzer- Familienwerkes
Mecklenburg-Vorpommern und setzt damit eine Einrichtung des Familienwerks
Sachsen-Anhalt fort. Diese ebneten damit schon zehn jungen Menschen den
Weg ins Leben. diese Kinder haben bereits eine lange Karriere in etlichen
Keimen und anderen Erziehungseinrichtungen hinter sich. Es ist ihre letzte
Chance, sonst müssen sie in eine geschlossene Einrichtung. |
Martin hat nach seinem Aufenthalt gute Chancen für seinen Lebensweg. |
|
|
|
|
125.
Geburtstag von Albert Schweitzer |
|||
|
125 Jahre alt wäre Albert Schweitzer am 14. Januar geworden. Er wurde 1875 in Kaysersberg im Oberelsaß als Sohn eines Pfarrers geboren und ist uns allen als großer Theologe, Tropenarzt, Philosoph, Musiker und Friedensnobelpreisträger in Erinnerung. Aus diesem Anlass hat die deutsche Post eine Sonderbriefmarke herausgebracht. Albert Schweitzer übernahm zu Lebzeiten die Patenschaft für unsere Kinderdörfer und ist uns seither ein Vorbild und Wegbegleiter.
|
Familienwerken um
Menschen, die unsere Hilfe brauchen. In ganz Deutschland sind es Kinder
und Jugendliche, Alte, Kranke und behinderte Menschen, denen wir zur Seite
stehen. Albert Schweitzer
war bei seinen vielfältigen Begabungen als Musiker, Arzt und Theologe
immer ein Mensch der Tat. Es sagte was er dachte, und er tat was er sagte.
Seine Glaubwürdigkeit ist stark mit dieser Übereinstimmung von
Wort und Tat verbunden. |
Er forderte von niemanden etwas was er nicht auch selber bereit gewesen wäre zu geben. Er verbrachte einen großen teil seines Lebens in Lambarene, um das Elend das er dort vorfand zu lindern. Sie Eltern in Albert-Schweitzer-Kinderdörfern geben sich auch mit ihrer ganzen Person in diese Aufgabe. Sie geben die Trennung von Arbeit und Privatleben weitgehend auf und haben sich dafür entschieden, Kinder und Jugendliche, die nicht bei ihren Eltern aufwachsen können, zu sich in die Familie aufzunehmen. Für Kinder gibt es kein besseres Zuhause als eine Familie. Die Kinderdorffamilie kann und soll den Kindern gesundes Vorbild sein und ein Modell für ihren eigenen Lebensentwurf bieten. Die Kinderdorfeltern sind in ihrer ganzen Person gefordert. Sowohl fachlich wie auch persönliche, hauswirtschaftliche und handwerkliche Fähigkeiten werden von dem Paar erwartet. Auch da ist das Leben und Wirken Albert Schweitzers Vorbild. In Lambarene hat er sich um alle Belange gekümmert, vom Hausbau bis zur Operation. Den
Kontakt, den Albert Schweitzer zu uns aufgenommen hat, pflegt seine Tochter
Rhena Schweitzer-Miller durch regelmäßige Besuche in unseren
Kinderdörfern. Bei dieser Gelegenheit erzählt sie uns immer
viel aus dem Leben ihres Vaters, das nicht aus Büchern zu entnehmen
ist. Um so kostbarer sind uns ihre Besuche als ständige Verbindung
zur Geisteshaltung ihres Vaters. |
|
|
|