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FAQs - Häufig gestellte Fragen

 

zur Arbeit des Albert-Schweitzer-Verbandes der Familienwerke und Kinderdörfer e. V.

  1. Wie wurde das erste Albert-Schweitzer-Kinderdorf Bayern gegründet?
  2. Wie kamen wir zu unserem Namen?
  3. Wofür stehen die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke?
  4. Wie viele Kinderdörfer und Familienwerke gibt es in Deutschland?
  5. Was ist bei den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und -Familienwerken anders als z. B. bei den SOS-Kinderdörfern?
  6. Sind Albert-Schweitzer-Kinderdörfer abgeschlossene, autarke Dorfeinheiten?
  7. Woher kommt das Geld für die Arbeit?

 

1. Wie wurde das erste Albert-Schweitzer-Kinderdorf Bayern gegründet?

Vor der Gründung des Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern bestanden bereits etliche andere Albert-Schweitzer-Verbände der Familienwerke und Kinderdörfer in Deutschland. Die vielen Unterstützer und Spender beschäftigte, warum es keine Albert Schweitzer Einrichtungen in Bayern gäbe. Das war Anlass für den Bundesverband eine Initiative zur Gründung des Familienwerkes in Bayern zu starten.

Zur Gründung 1996 haben sich Privatpersonen und auch drei gemeinnützige Institutionen zusammengeschlossen. Nach einer Orientierungsphase wurden dann drei Jahre später die ersten Einrichtungen geöffnet.

2. Wie kamen wir zu unserem Namen?

Albert Schweitzer übernahm 1957 persönlich die Patenschaft für das erste Albert-Schweitzer-Kinderdorf. Dahinter stand sein lang gehegter Wunsch, selbst Waisenkindern ein Zuhause zu geben. Seine langen Auslandsaufenthalte ließen das leider nicht zu. Das Lebensmotto des Tropenarztes und Friedensnobelpreisträgers war stets „Ehrfurcht vor dem Leben“. Rhena Schweitzer-Miller – seine einzige Tochter – lebte in den USA und unterstützte weiterhin die deutschen Albert-Schweitzer-Familienwerke und -Kinderdörfer. Seit Ihrem Tod 2009 engagiert sich die Enkelin Monique Egli als Botschafterin der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke.

3. Wofür stehen die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke?

Ziel unserer Arbeit ist es, dass Menschen wieder Vertrauen in sich selbst und Ihr Lebensumfeld gewinnen. Wir unterstützen und fördern gewaltfreies, eigenverantwortliches Handeln und sehen im respektvollen Umgang des Miteinanders eine herausragende Bedeutung.

4. Wie viele Kinderdörfer und Familienwerke gibt es in Deutschland?

Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und -Familienwerke – das bedeutet pro Woche etwa 7.000 bis 10.000 betreute Kinder, Jugendliche und Familien. Ihnen widmen sich 100 Kinderdorffamilien und viele weitere Einrichtungen mit insgesamt rund 1.500 Mitarbeitern von den Alpen bis zur Küste. Einige Einrichtungen sind bereits seit Jahrzehnten erfolgreich tätig, andere befinden sich noch im Aufbau, stets orientiert am Bedarf vor Ort. Dazu gehören zum Beispiel auch Werkstätten für Jugendliche, Familienberatungsstellen und Einrichtungen für alte oder behinderte Menschen. Zurzeit leben 468 Kinder und Jugendliche in Albert-Schweitzer-Kinderdorffamilien.

5. Was ist bei den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern und -Familienwerken anders als z. B. bei den SOS-Kinderdörfern?

Die SOS-Kinderdörfer und die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer können auf einen gemeinsamen Ursprung zurückblicken. Die Idee zur Gründung von Kinderdörfern ist gegen Ende des Zweiten Weltkriegs in der Schweiz, Österreich und Deutschland aufgekommen. 1946 entstehen die ersten Dörfer, die verwaiste, verlassene Kinder aufnehmen. Die Einführung des Elternprinzips mit Mutter und Vater und der Gedanke einer religiös nicht gebundenen Erziehung führt Mitte der 50er Jahre zur Gründung des ersten Albert-Schweitzer-Kinderdorfes.

6. Sind Albert-Schweitzer-Kinderdörfer abgeschlossene, autarke Dorfeinheiten?

Nein, zu den Albert-Schweitzer-Kinderdörfern zählen beispielsweise auch Kinderdorffamilien, die in Ortschaften weit weg von der Kinderdorfleitung leben. Die Albert-Schweitzer-Kinderdörfer und Familienwerke sind keine „sozialen Ghettos“. Sie pflegen enge Kontakte zu ihrer Nachbarschaft. Die Kinder besuchen öffentliche Kindergärten und Schulen in der Umgebung. Eltern und Kinder engagieren sich häufig in Vereinen und in der Gemeinde. So entstehen lebendige Netzwerke, in denen alte und junge, kranke und gesunde Menschen die Chance haben, fair, freundlich und zufrieden miteinander zu leben.

7. Woher kommt das Geld für die Arbeit?

Das Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern finanziert sich im Wesentlichen über Spenden, Pflegesätze sowie Leistungsentgelte. Um neue Betreuungsangebote zu schaffen und für die Kinder nötige ergänzende Angebote zu schaffen und zu erhalten, ist das Albert-Schweitzer-Familienwerk auf Spenden angewiesen.

 

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